Wann wurde Anton Bruckner geboren?

Anton Bruckner wurde am 4. September 1824 in Ansfelden geboren. Er war das erste von 12 Kindern. Sein Vater war Dorfschullehrer und spielte in der Kirche die Orgel. Mit 10 Jahren begann Anton Bruckner auf der Orgel zu spielen. 

1837 starb der Vater. Anton Bruckner war erst 13 Jahre alt. Deshalb kam er als Sängerknabe ins Stift St. Florian. Danach absolvierte er eine Ausbildung zum Lehrer in Linz und kehrte nach St. Florian zurück. Die Stiftskirche wurde von 1686 bis 1712 nach einem Plan von Carlo Antonio Carlone, dem Baumeister des Barocks im 17. Jahrhundert, insbesondere der oberösterreichischen Stifte Garsten, Schlierbach und Kremsmünster, neu gebaut.

Anton Bruckner wurde Organist der Stiftskirche in St. Florian bis er 1855 Domorganist in Linz wurde. Daneben studierte er Komposition in Wien. 1868 wurde er Professor für Musiktheorie und Orgelspiel am Konservatorium in Wien. In der Folge trat er u.a. in Paris und London als Orgelvirtuose auf. Besonders geschätzt wurden die Improvisationen seines Orgelspiels.

die orgel von st. florian
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Die Brucknerorgel ist die größte Kirchenorgel Österreichs. Sie hat 7386 Pfeifen und 103 Register. Ein Register besteht aus zusammenhängenden Pfeifen, die eine Klangfarbe, aber unterschiedliche Tonhöhen haben. Eine mittlere Orgel hat etwa 20 Register und 2000 Pfeifen. Anton Bruckner ist in der Gruft der Stiftskirche von St.Florian in einem Sarkophag unter der Orgel begraben.

Was ist eine Symphonie?

Eine Symphonie ist ein Werk für ein Orchester, das von einem Dirigenten geleitet wird. Eine Symphonie besteht aus mehreren Sätzen, bei Bruckner sind es immer 4. Der erste Satz ist eher schnell, der 2. langsam, der 3. meist mittelschnell bis flott, der vierte Satz, das Finale, ist wieder schnell. Zwischen den Sätzen gibt es kleine Pausen.

Bruckner komponierte vor allem Symphonien. Die 7. Symphonie, die in Deutschland uraufgeführt wurde, war der Durchbruch für Anton Bruckner. Seine letzte Symphonie, die 9., blieb unvollendet, da er vorher, am 11. Oktober 1896 in Wien, verstarb. Ein Orchester, ein Konzerthaus und eine Universität wurden nach ihm benannt.

Ausgangspunkt des Anton Bruckner Symphonie-Wanderweges ist das Anton Bruckner Centrum in Ansfelden. Auf zehn Stationen werden auf Schautafeln die Sinfonien Anton Bruckners beschrieben. 

Anton Bruckner Symphonie Wanderweg 1. Station
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Die Sinfonie Nr. 1 c-Moll (WAB 101) von Anton Bruckner ist eine Sinfonie in vier Sätzen. Anton Bruckner begann 1865 während seiner Zeit als Domorganist in Linz mit der Komposition der ersten Sinfonie, die er im Mai 1868 vor seiner Übersiedelung nach Wien uraufgeführt hat. Die 1. Symphonie wurde nach der Uraufführung in Linz nicht mehr gespielt.

Nach einer Überarbeitung der 1. Symphonie in der zweiten Hälfte der 1880er Jahre wurde sie am 13. Dezember 1891 unter Hans Richter im Großen Musikvereinssaal in Wien das erste Mal aufgeführt. Beide Fassungen, sowohl die Linzer als auch die Wiener Fassung, haben sich in der Folge im Konzertrepertoire etabliert. 

Anton Bruckner Symphonie-Wanderweg
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Mit der Komposition der Symphonie Nr. 2 c-Moll (WAB 102) hat Anton Bruckner im Oktober 1871 begonnen und während seines Sommeraufenthalts in St. Florian im September 1872 vollendet. Am 26. Oktober 1873 zum Abschluss der Wiener Weltausstellung wurde die 2. Symphonie von den Wiener Philharmoniker unter Bruckners Leitung uraufgeführt.

Parkplatz Abwinden

Wir beginnen unsere Tour auf dem Anton Bruckner Radweg am Parkplatz in Abwinden. Nach Überqueren der Donau fahren wir am Traunradweg R4 bis Traun und von dort nach Ansfelden. Wir sind mit e-Mountainbikes unterwegs, denn von Ansfelden an geht es am Anton Bruckner Symphonie-Radweg nach St. Florian 3 Mal steil bergauf. Von St. Florian fahren wir auf ebenem Gelände am Anton Bruckner Radweg R14 wieder zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz in Abwinden.

Auf der Karte ist der Ausgangspunkt der Tour, der Parkplatz Abwinden dargestellt. Er ist zwischen Donaubundesstraße 3 und dem Sammelgerinne gelegen, über das es die strichliert eingezeichnete Brücke gibt, auf der der Radweg zum Flusskraftwerk Abwinden-Asten führt.

Blick von der Brücke in der Au bei Abwinden auf das nördlich der gestauten Donau verlaufende Sammelgerinne vor der Einmündung des Reichenbaches, der am Fuß des Hohensteins naturnah, mäandrierend in Nord-Süd-Richtung verläuft.

Kunst des Brotbackens stammt aus Ägypten. 

Brot wurde in erhitzten Tontöpfen gebacken. Ein ganz besonderes Exponat im Paneum ist eine ägyptische Kornmumie, eine leinenumwickelte Figur aus Erde und Getreidekörnern, mit einer Gesichtsmaske aus Wachs, da nur rund 50 Kornmumien erhalten sind. Eine Kornmumie ist eine Figur von Osiris, dem ägyptischen Gott des Jenseits. Vor ihm müssen sich die Toten verantworten, bevor sie ins Jenseits eintreten dürfen.

Das für die Firma Backaldrin in Asten von den Architekten COOP HIMMELB (L) AU Wolf D. Prix und Partner geplante Kundeninformationszentrum und Event Forum  besteht aus zwei Elementen: einem kastenförmigen Sockelgebäude mit Foyer und Veranstaltungsräumen sowie einem zweistöckigen Freiform-Ausstellungsbereich. Das quadratische Grundgebäude zeigt eine Ortbetonfassade, während die darüberliegende abgerundete Holzstruktur des Museums mit Edelstahlschindeln verkleidet ist.

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