Mit dem Fahrrad am Donauradweg Impressionen entlang des Donau Radweges von Passau bis Wien

Herbstliche Morgenstimmung an der Donau bei Ottensheim- zeitig in der Früh ist es ein besonderes Natur Erlebnis mit dem Fahrrad entlang dem Donau Ufer dahin zu radeln.

 

Auf der Landzunge des Zusammenflusses von Ilz und Donau wurde um das Jahr 737 eine Wohnstätte für den ersten Passauer Bischof Vivilo und einige Klosterfrauen errichtet. Die heutige Veste Niederhaus, eine Wasser Burg der Passauer Altstadt, wurde um das Jahr 1250 errichtet. Im großen Kellergewölbe der Veste Niederhaus wurde um das Jahr 1350 eine Herberge für arme Pilger eingerichtet. Heutzutage ist die Veste Niederhaus als einer der exklusivsten Wohnkomplexe der Stadt Passau mit zwölf ganz besonderen Wohneinheiten ausgestattet.

 

Die Kirche St. Michael ist in ihrer heutigen Form ein einschiffiger Barockbau. Sie wurde als Kirche des ehemaligen Passauer Jesuitenkollegs Ende des 16. Jhdts. errichtet. Die ursprüngliche Kirche von 1612 wurde beim Stadtbrand von 1662 zerstört.

 

Die Marienbrücke, oft „Innbrücke“ genannt, ist eine zweispurige Straßenbrücke. Sie verbindet die Altstadt von Passau an der Donau und Inn mit dem Stadtteil Innstadt rechts des Inns. Die erste Brücke wurde 1143 als hölzerne Jochbrücke erbaut, um den Reisenden die Gefahren einer Überfahrt über den reissenden Strom zu ersparen. Die Brücke ist Teil der als Strasse der Kaiser und Könige bezeichnete Strecke von Regensburg bis Budapest. Der Brand von 1662 und Hochwässer erforderten dass diese Brücke mehrfach erneuert wurde. 1846 wurde ein Brückenneubau, zu Ehren von König Ludwig I. als „Ludwigsbrücke benannt, in Betrieb genommen .Ende des zweiten Weltkriegs wurde die Brücke gesprengt. Bald danach wurde sie wieder hergestellt und 1947 eröffnet.

 

der Donauradweg beim Jochenstein, einer Felsinsel in der Donau

 

Engelhartszell ist heute bei vielen Donauradweg Touristen bekannt als Flusskreuzschifffahrts Anlegestelle auf der Fahrt nach Wien, Budapest und bis ans Schwarze Meer. Nahe der Ortschaft befindet sich das Stift Engelhartszell. 1293 als Zisterzienserkloster gegründet und durch Kaiser Joseph II. später aufgehoben, ist es seit 1926 das einzige Trapistenkloster in Österreich. Siedlungsspuren in der Region um Engelhartszell gehen bis auf die Römerzeit zurück. Im Ortsteil Oberranna wurden 1840 römische Mauerreste entdeckt. Möglicherweise handelte es sich bei den Bauresten, vermutlich aus der mittleren Kaiserzeit, um einen größeren Burgus oder aber um Teile einer Thermenanlage.

 

hier beginnt ein sehr schöner Wegabschnitt auf dem Donau Radweg

 

Fähren hatten grösste Bedeutung für den Personenverkehr und Gütertransport auf der Donau. Namen wie „Urfahr“ oder „Ufer“ in Orts- und Hausbezeichnungen erinnern an ehemalige Standorte von Fähren. Auch heute sind diese Fähren für die Radfahrer auf dem Donauradweg bedeutsam da nur wenige Brücken das nördliche mit der südlichen Donau Ufer verbinden. Zwischen Passau und Wien gab es bis 1439 keine Brücke. Die zweite Brücke wurde 1463 zwischen Stein und Mautern mit 26 hölzernen Jochen errichtet. Erst Ende des 15. Jhdt. wurde eine Donau Brücke in Linz gebaut. Bis ins 19. Jhdt. waren Brücken eine Ausnahme. Lediglich an den wichtigsten Stellen wurden Brücken errichtet, da der Bau und vor allem die Erhaltung von Brücken technisch und finanziell sehr aufwendig waren. Die bis ins 19. Jhdt. üblichen Holzkonstruktionen wurden durch Eisstoss und häufige Hochwässer oft schwer beschädigt.d

 

Der Klassiker der Radtouren ist der Donauradweg von Passau nach Wien.

 

Der Klassiker unter den Radtouren und die beliebteste Fernradtour der Welt ist der Donauradweg von Passau nach Wien - eine ideale Radreise für Einsteiger, Genießer und Familien. Alles was eine gelungene Radtour ausmacht findet man hier: beeindruckende Fluss Landschaften mit steilen bewaldeten Hängen, Weinberge und Obstgärten bietet der Donauradweg. Jede Region entlang dieses sehr gut ausgebauten Radweges hat ihren besonderen Reiz. Die Schlögener Schlinge, der Strudengau, der Nibelungengau oder die Wachau sind ebenso Kulturland mit vielen Sehenswürdigkeiten aus vergangener Zeit der Römer, der Nibelungen und der Kreuzritter. Die Fahrrad Strecke ist nicht nur schön, sondern auch gut zu befahren, sie ist fast durchgehend flach

 

Mit ihren Ufern und dem Hinterland bildet Die Donau ein einzigartiges Ökosystem. Es wurden in den vergangenen Jahren viele neue Biotope errichtet, welche die Artenvielfalt erhalten - flache Kies- und Sandbänke, unverbaute Steilufer, Totholzstrukturen und Standorte für Pioniervegetation. Im Zuge zur Wiederherstellung der stromaufgerichteten Durchgängigkeit wurde beim Kraftwerk Ottensheim-Wilhering im Rahmen des LIFE+ Projekts „Netzwerk Donau“, ein 14,2 km langer Umgehungsarm hergestellt. Es handelt sich um eine der größten Fischwanderhilfen Europas, sowohl was die Länge als auch was den Durchfluss betrifft. Die Fischaufstiegshilfe wurde 2016 in Betrieb genommen.

 

Am Donauradweg geniessen wir die Schönheit der Natur während einer entspannenden Rast

 

Der Donauradweg ganz nah am Wasser bei Untermühl

 

Der neue Donauradweg Abschnitt von Puchenau nach Linz an der Donau

 

Schiffs Rundfahrten auf der Donau bei Linz ermöglichen die Stadt vom Wasser aus zu erleben.

 

Der Donauradweg in Linz führt uns über die Donau Nibelungenbrücke

 

in Linz an der Donau wurde an Stelle des römischen Kastella Lenzia die Burg errichtet

 

In Linz auf dem Donauradweg von Passau nach Wien unterwegs

 

Die Donau wird als Transportweg, Energielieferant, und Industriestandort genützt. Die VÖST-ALPINE AG wurde 1995 gegründet. Das Unternehmen entstand aus dem 1946 gegründeten Stahlkonzern VÖST, ( Teil der verstaatlichten Industrie Österreichs). Mit Hauptsitz in LINZ ist die VÖST-ALPINE AG in über 60 Ländern vertreten.

 

Wo heute der Donauradweg angelegt ist wurden früher Lasten auf Flößen zunächst vor allem flussabwärts transportiert. Die „Ulmer Schachtel“, eine bis 30 Meter lange Zille mit einem geschlossenen Aufbau, war ein gebräuchliches Donauschiff. Am Zielort wurden diese Schiffe zerlegt und als Bau- oder Brennholz verkauft. Erst später wurden Schiffe zum Teil auch wieder flussaufwärts gezogen.

 

Menschen und Zugtiere zogen mittels Tauwerk Frachtschiffe die Donau flussaufwärts. Dazu wurden Wege unmittelbar am Ufer der Donau entlang angelegt, sogenannte Treidelpfade oder Treppelwege. Die Treidelschifffahrt ging mit dem Aufkommen von maschinengetriebenen Schiffen und Schleppern zu Ende. Das Betreten der ehemaligen Leinpfade an der Donau war bis in die 1980er Jahre nur auf eigene Gefahr gestattet. Heute dienen die Treppelwege dem Wasserbau zur Erhaltung verschiedener Wasserschutzbauten. Der Donauradweg gilt als der beliebteste Fernradweg der Welt. Als Klassiker bezeichnet wird die Etappe von Passau stromabwärts bis Wien. Um die ehemaligen Treppelwege als Radwege nutzen zu können musste der Linzer Manfred Traunmüller, einer der Initiatoren der Radroute, etliche behördliche Hürden überwinden. Im September 1982 wurde der erste Abschnitt, die ersten 36 Kilometer zwischen Ottensheim und Aschach als Radweg eröffnet. Nachdem den Verantwortlichen allmählich der Nutzen für den Fremdenverkehr bewusst wurde da das Interesse der Radfahrer immer weiter stieg, konnte schon 1985 die gesamte 310 Kilometer lange Strecke von Passau nach Wien als Radweg freigegeben werden. Traunmüller ist Geschäftsführer der Donau Touristik. Neben Rad Touren auf dem Donauradweg werden von der Donau Touristik Radreisen durch viele Länder Europas angeboten.

 

Aus dem Wort Überfahrt entwickelte sich der Name Urfahr. Das Salz musste von den Linzer Ladestätten über die Donau geschifft werden um über das Wegenetz bis nach Böhmen transportiert zu werden.

 

 831 wird Melk erstmals urkundlich erwähnt. Melk wird auch im Nibelungenlied in mittelhoch deutscher Sprache als Medelike erwähnt. Ab 976 diente die Burg als Residenz Leopold I. 1089 wurde die Burg den Benediktinermönchen von Lambach. Bis heute leben Mönche nach der Regel des hl. Benedikt in Stift Melk. Seit dem 12. Jahrhundert gibt es auch eine Schule welche mit dem Kloster verbunden ist. In der Bibliothek wurden wertvolle Handschriften gesammelt und angefertigt. Nach der Kirche ist die Bibliothek in der Rangfolge der Räume eines Benediktinerklosters der zweit wichtigste. Im 15. Jahrhundert war das Stift Ausgangspunkt einer der bedeutendsten mittelalterlichen Klosterreformen und stand in enger Verbindung zu den Humanisten an der Wiener Universität.

 

Auwälder gehören zu unseren produktivsten Ökosystemen. Der Kontakt der Böden zum Grundwasser sichert eine gute Wasserversorgung. Durch das Auf und Ab des Grundwassers werden die Böden gut durchlüftet, das wirkt sich auf die Bodenchemie günstig aus.

 

Die Selbstreinigungskräfte der Donau ermöglichen einen schnellen Abbau von Schmutzstoffen. Die Donau und ihre Aue soll man aber auch einfach nur erleben und genießen können, zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Wasser.

 

Zahlreiche Schotterinseln, Schotterbänke, Altarme und Auwaldreste charakterisieren die freie Fließstrecke der Donau in der Wachau. Bedingt durch die ökologischen Schotterstrukturen und die renaturierten Donauarme z. B. bei Schönbühel, Aggsbach Dorf und Rossatz-Rührsdorf wird der artenreiche Fischbestand in der Wachau gefördert. So können in dem wellenschlaggeschützten Seichtwasser der Nebengewässer der Donau, Jungfische besser überleben.

 

 Über das Naturschutzprogramm LIFE-Natur der Europäischen Union wurden zwischen 2003 und 2008 drei vom Donauwasser abgeschnittene Altarmreste in Aggsbach Dorf, Grimsing und Rührsdorf- Rossatz wieder mit der Donau verbunden. Die neuen Gerinne wurden bis einen Meter tiefer als das Regulierungsniederwasser (= Pegel Kienstock 177 cm) ausgehoben. Damit wurden in der Wachau wieder Refugien für Donaufische und andere Gewässerbewohner wie Eisvogel, Flussuferläufer, Lurche und Libellen geschaffen.

 

Der Donau Fluss verlagert mitunter auch seinen Lauf, An einer Stelle wird Boden abgetragen, an anderen Stellen Sand, Kies oder Lehm abgelagert. So bleibt ein Altwasser zurück.

 

In der Wachau darf die Donau auch in Zukunft frei fliessen. An diesem ungestauten Flussabschnitt erleben wir die Dynamik eines Flusses der durch das strömende Wasser in ständiger Veränderung bleibt.

 

Am Donauradweg von Passau nach Wien erleben wir die freifliessende Donau. Sie ist über 33 km Länge das Herzstück der Wachau. Schroffe Felsen, Aue, Wälder, Trockenrasen und Steinterassen bestimmen die Landschaft.

 

donauradweg Kaltfronten sorgen für stürmisches Wetter im Donauraum.

 

Eine Wolke berührt das Wasser der Donau. Das ist Nebel. Mit zunehmender und wärmender Sonnenstrahlung löst sich dieser bald auf.

 

1955 wurde die Wachau zum Landschaftschutzgebiet erklärt. In den siebziger und achtziger Jahren wurde der Bau eines Donaukraftwerkes bei Rührsdorf erfolgreich abgewehrt. Somit konnte die Donau im Bereich der Wachau als fliessendes Gewässer erhalten bleiben. Die Wachau bewarb sich daraufhin erfolgreich um das Europäische Naturschutzdiplom des Europarats und die Auszeichnung als UNESCO-Welterbe. Die Zukunft der Wachau, die Erhaltung und Verbesserung dieser einzigartigen Landschaft ist damit zur Sache der gesamten Menschheit geworden. Die besondere geologische, klimatische und landschaftliche Vielfalt macht die Bedeutung der Wachau aus. Ein schützenswerter Naturraum von Flusslandschaft, Hangwiesen, Trockenrasen, Weinterassen, Obstgärten und Wäldern. Die Marillenblüte Mitte April gilt als Höhepunkt des Frühlings, als besonderes Naturerlebnis, in der Wachau.

 

Im 12. bis 14. Jahrhundert wurden Weingartenbesitzungen in St. Michael, Wösendorf, Joching und Weißenkirchen des Klosters Tegernsee, mit der Bezeichnung „Distrikt Wachau“ benannt. Ebenso werden in dieser Region an der Donau Weingärten des Klosters Zwettl und des Clarissinnen Klosters Dürnstein angeführt.

 

Wilde Auwälder sind Erlebnis und Erholung pur. Mit dem Rad entlang der frei fliessenden Donau zu fahren oder in der Donau, gesäumt von knorrigen Weiden am Flussufer, baden, das ist reiner Genuss.

 

Die typischen vor Jahhunderten bereits angelegten Terrassenweingärten entlang der Donau und die dort gedeihenden feinfruchtigen Rieslinge und Grünen Veltliner, machen das Weltkulturerbe Wachau zu einem der bedeutendsten österreichischen Weinanbaugebiete.

 

Gerade in der Wachau sind für den Weinbau die Urgesteins Verwitterungsböden von wesentlicher Bedeutung. Die Rebwurzeln können bei der geringen Bodenauflage in den Terrassenweingärten in den Gneisfels eindringen. Eine besondere, weltbekannte Rebsorte ist der Riesling Als König der Weißweine wird der Riesling bezeichnet.

 

Im Lauf von Millionen von Jahren entstanden die geologischen Strukturen der Wachau. Harter Gneis, weicherer Schiefergneis, kristalliner Kalk, Marmor und Graphitlager bedingen die abwechslungsreiche Gestalt des Donautals. Kristalline Gesteine granitischen Ursprungs wurden vor etwa 500 Millionen Jahren aufgeschmolzen, umkristallisiert und geschiefert. Als Gföhler Gneis bezeichnet, bildet er z.B. bei Dürnstein und Rossatz schroffe Felswände. Von Weißenkirchen kommend können Radler diese beeindruckenden Felsformationen bei Dürnstein bewundern.

 

Ein besonderes Erlebnis an der Donau bietet ein Besuch der mittelalterlichen Stadt Dürnstein. Die berüchtigten Kuenringer herrschten hier im Mittelalter. Sitz waren z.B. die Burgen von Aggstein und Dürnstein. Die Söhne Hademars II. waren als Raubritter und „Hunde von Kuenring“ verrufen. Eine weitere historische Begebenheit war die Inhaftierung des legendären englischen Königs Richard I. Löwenherz auf Burg Dürnstein an der Donau. Während des Kreuzzugs nach Jerusalem geriet er mit Leopold V. in Konflikt. Nach seiner Rückkehr wurde er 1192 in einem Wirtshaus in Erdberg bei Wien erkannt. Daraufhin wurde er durch Leopold I.von Österreich gefangen genommen und Leopold liess seinen prominenten Gefangenen auf den Dürren Stein an der Donau bringen.

 

die Gemeinde Rossatz-Arnsdorf gilt als größtes Marillenanbaugebiet in Österreich. Spuren römischer Besiedelung an der Donau, eine Römerstraße und Reste eines römischen Burgus in Bacharnsdorf sind erwähnenswert. Eine der ältesten Glocken Niederösterreichs beherbergt die Kirche in St. Lorenz.

 

Im Herbst zählt die Donaulandschaft Wachau zu den schönsten Regionen Österreichs. Die Wälder sind gelb, rot und braun gefärbt, goldgelb leuchtet das Weinlaub. in den Weingärten wird gelesen, in den Kellern herrscht emsiger Betrieb. Das ist der Weinherbst in der Wachau.

 

Bei der Anlegestation der Donau Rollfähre in St. Lorenz, mitten in der Wachau, ragt eine überdimensional grosse Nase aus dem Boden. Inzwischen ist sie ein echtes Wahrzeichen.

 

Rad fahren in der Wachau, entlang der Donau, ist ein Erlebnis für alle Sinne. Wälder, Berge und das Rauschen des Flusses, einfach nur Natur, das belebt und erfrischt, entspannt und beruhigt, hebt die Stimmung und baut nachweislich Stress ab.

 

 Radfahrer welche die Stadt Krems-Stein besichtigen möchten wechseln nun vom südlichen auf die nördliche Donau Uferseite über die Mautener Brücke. die zweitälteste Donaubrücke des gegenwärtigen österreichischen Donauabschnittes. 1463 gestattete Kaiser Friedrich III den Bau einer Brücke von Mautern nach Krems über die Donau. Das führte zu neuen Maut Einnahmen und Handelsverbindungen der Kremser Fernhändler. Diese ursprüngliche Holzbrücke wurde immer wieder durch Brände, Hochwässer und um Feinde am Überqueren der Donau zu hindern wurde sie auch absichtlich, zerstört. 1895 wurde eine handgenietete Stahlfachwerks Brücke unter dem Namen Kaiser-Franz-Joseph-Brücke (bis 1918) für den Verkehr, damals Kutschen und Fuhrwerke, geöffnet. Die Brücke ist denkmalgeschützt und steht im Weltkulturerbe Wachau. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde die Brücke von der Wehrmacht zum Teil gesprengt. Wenige Wochen danach begann die Rote Armee, in einer Rekordzeit von nur 60 Tagen, mit der Reparatur der wichtigen Verkehrsverbindung. Am 30. September 1945 wurde die Brücke von den sowjetischen Besatzern an die Republik Österreich übergeben.

 

Die Gloriette ist Teil der Gartenanlage von Schloss Schönbrunn. Einen wunderbaren Ausblick ,weit über die Hauptstadt Wien, können wir von hier aus geniessen. Die Gloriette wurde im Jahr 1775 als „Ruhmestempel“, erbaut. Für Kaiser Franz Joseph I. diente sie als Frühstückszimmer. Bis zum Ende der Monarchie wurde dieser Saal der Gloriette als Fest- und Speisesaal genutzt.

 

in Wien endet unsere Donau Radreise Passau - Wien. Ein Besuch von Schloss Schönbrunn, der ehemaligen Residenz der Habsburger, sind ein schöner Abschluss unserer Radreise von Passau nach Wien entlang der Donau.