Frühling am Donauradweg in der Wachau

Der Frühling ist eine sehr schöne Zeit am Donauradweg von Passau nach Wien.

Insbesondere wenn man einfach nur Radfahren möchte, denn es ist nicht so heiß wie im Sommer.

Mit etwas Glück kommt man gerade zur Zeit der Marillenblüte durch die Wachau.
Das läßt sich nicht genau planen, denn wann die Marillenblüte sein wird, kann man kaum vorhersagen.

 

[simple_tooltip bubblewidth=’200′ bubbleopacity=’1′ bubblebgcolor=’#ffffff’ bubbleposition=’right’ bubblecolor=’#7A7C87′ content=’ Die Marillenblüte in der Wachau im April ist der Frühlingsbeginn. Die Zeit, um am Donauradweg unterwegs zu sein’] Die Marillenblüte in der Wachau im April 2019

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2018 begann die Marillenblüte erst Anfang April, 2017 z.B. war die sie bereits in der letzten Märzwoche, also zirka 1 bis 2 Wochen früher.

Heuer 2019 finden wir bereits jetzt am 10. März Knospen auf dem Marillenbaum, wo die weißen Blütenblätter bereist durchscheinen. Somit kann es nicht mehr lange dauern, bis zur Marillenblüte in der Wachau 2019.

 

beginn der marillenblüte in der wachau 2019

 

Die Marillen blühen nur ein paar Tage. Wer dieses Naturschauspiel sehen möchte darf nicht bis zu einem nächsten Wochenende warten, sondern fährt sofort in die Wachau.

Es gibt noch einen zweiten Frühlingsboten entlang der Donau in der Wachau.

Die Kuhschelle oder Pulsatilla genannt, ist eine Blume, die sehr früh, schon in der 2. Februarhälfte, als eine der ersten Pflanzen, wenn es noch recht kalt sein kann, am Rande des Donauradweges auf besonderen Wiesen blüht. Die Kuhschelle gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist eine typische Trockenpflanze, ein Xerophyt.

 

[simple_tooltip bubblewidth=’200′ bubbleopacity=’1′ bubblebgcolor=’#ffffff’ bubbleposition=’right’ bubblecolor=’#7A7C87′ content=’ Die Kuhschelle wächst auf den Wachauer Trockenrasen zu Frühlingsbeginn.’] Die Kuschelle oder auch pulsatilla genannt blüht im März

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Trockenpflanzen sind Pflanzen, die an extrem wasserarme Standorte angepasst sind.

Trockenpflanzen besitzen ein sehr tiefes und weitverzweigtes Wurzelsystem. Dadurch ist einerseits der Zugang zu tieferliegenden Wasservorräten gesichert und andererseits kann bei auch nur kurzdauernden Regenschauern ein Maximum an Wasser aufgenommen werden.

Diese Wasser Knappheit ist auf einen Boden, wo das Wasser schnell versickert, zurückzuführen. Z.B. finden wir diese Böden in der Wachau, wo kristalline Gesteine granitischen Ursprungs dem Wein beste Wachstumsvoraussetzungen bieten.

Die Kuhschelle als typische Trockenpflanze wächst auf geschützten Trockenrasen, die zu den schönsten Landschaftsgebieten der Wachau zählen.

In der Wachau ist das Höhereck, der größte Trockenrasen in der östlichen Wachau mit 200 verschiedenen Pflanzenarten.  Bei St. Michael, Spitz Hinterhaus und auf dem Setzberg, am Eingang des Spitzer Grabens wie man dieser Riedenkarten und diesem Dokument von Hannes Seehofer entnehmen kann, findet man weitere Wiesen dieser besonderen Art.

 

[simple_tooltip bubblewidth=’200′ bubbleopacity=’1′ bubblebgcolor=’#ffffff’ bubbleposition=’right’ bubblecolor=’#7A7C87′ content=’ Trockenrasen bei St. Michael in der Wachau’] Trockenrasen bei St. Michael in der Wachau

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