Radfahrer leben gefährlich Am Donauradweg Passau Wien

Viele Radfahrer fühlen sich beim Fahren auf der Fahrbahn gefährdet. Um sich sicher zu fühlen fahren manche Radfahrer lieber auf dem Gehweg.

Mit Hilfe von „Sharrows“ sollen sich Radfahrer auch auf der Fahrbahn sicher fühlen.

Sharrow

Oliver Gajda von der San Francisco Municipal Transportation Agency hat den Begriff Sharrow erfunden.

Es ist eine Wortkreuzung aus den Worten “share” und “arrow” und steht für “Shared lane marking”.

Eine Zone weit genug weg vom rechten Fahrbahnrand soll so anzeigt werden um RadlerInnen vor plötzlich öffnenden Autotüren zu schützen.

„Sharrows“, von „share-the-road / arrows“, bezeichnet Markierungen, die das Fahrrad-Logo mit einem Pfeil kombinieren.

Sie werden dort eingesetzt, wo sich Kfz und Fahrräder die Fahrbahn teilen wenn aus Platzgründen kein Radfahrstreif oder Schutzstreif möglich ist.

Sie weisen auf die erforderlichen Seitenabständen zu parkenden Autos hin.

Eine aktuell in Wien von Herrn o.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hermann Knoflacher im Auftrag der MA 46 der Stadt Wien durchgeführte Studie zur Wirkung von Bodenmarkierungen mit Fahrradpiktogrammen auf der Fahrbahn kam zu dem Ergebnis, dass die Ergebnisse ident sind mit den Ergebnissen der „Sharrow-Studien“.

Prof. Knoflacher schließt daraus, dass der Aufmerksamkeitsgrad bei Rad- und AutofahrerInnen im gleichen Ausmaß verändert wurde, wie durch die Sharrows.

Fahrrad-Piktogramme mit Richtungspfeilen erhöhen das subjektive Sicherheitsgefühl im Straßenverkehr.

Fahrrad-Piktogramme und Richtungspfeile verbessern die Interaktion von Radverkehr und motorisiertem Verkehr in Wien.

Der seitliche Sicherheitsabstand der Autos beim Überholen vergrößerte sich deutlich.

Die Überholvorgänge nahmen um ein Drittel ab.

Der größere Sicherheitsabstand beim Überholen bewirkt, dass sich die Radfahrerinnen und Radfahrer sicherer fühlen.

Das könnte jedoch ein falsches trügerisches Gefühl von Sicherheit sein, wie Ferenchak und Marshall am 95th Annual Meeting des Transportation Board 2016 berichteten.

Genauso trügerisch wie der Glaube dass durch das Tragen eines Fahrradhelmes die Sicherheit im Straßenverkehr verbessert wird.

Das Tragen eines Fahrradhelmes erhöht möglicherweise die Risikobereitschaft . Der positive Effekt des Schutzes kann so durch unterbewusste Risikobereitschaft wieder zunichte gemacht werden.

 

 

Das Tragen eines Fahrradhelms erhöht die Risikobereitschaft Erwachsener.png

 

https://donauradweg-passau-wien.at/helm-oder-nicht-helm